Steel Meets Steel
Magische Momente

Flyer 2013
Flyer 2013
Eternalconcert: Hallo Kai! Danke, dass du dir die Zeit nimmst mit mir ein wenig über das Steel Meets Steel zu quatschen. Wie laufen die Planungen?
Kai: Moin Hoschi, die laufen auf Hochtouren. Wir haben das Billing für 2013 jetzt komplett bekannt gegeben und wir arbeiten noch an den letzten Feinheiten der Infrastruktur.
Eternalconcert: Wer steckt hinter dem Festival? Also du, klar.. Und wer noch?
Kai: Das Kern-Orgateam besteht außer mir noch aus drei weiteren Leuten. Hardy (Drummer bei The Claymore), Kruki und Gabriel. Wir vier planen die ganze Nummer. Wenn du dir die Veranstaltung vor Ort ansiehst, merkst du schnell, dass es in Wirklichkeit locker 25-30 weitere Leute gibt, die dem ganzen erst Leben einhauchen. Ohne diese freiwilligen Helfer, die teilweise seit vielen Jahren an Bord sind, läuft nix. An dieser Stelle ein herzliches Danke dafür!
Eternalconcert: Kannst du uns ein wenig was zur Geschichte des Festivals erzählen?
Kai: Das erste Festival lief im Sommer 2002 an der Lohburg in Waltrop. Vorher haben wir bereits einige Clubkonzerte gemacht und waren uns sicher, dass ein Open Air Festival die richtige Weiterentwicklung wäre. Da wir mit dieser Art und Größe von Konzerten null Erfahrungen hatten, war das ganze ziemlich blauäugig und risikoreich. Dank guter Bekannter und Freunde, die mehr Erfahrungen hatten und uns zur Seite standen, hat es toll funktioniert. Wir kamen damals als Newbies an Angel Dust als Headliner. Das war ein toller Einstieg. Danach folgten einige Probleme wie der Verlust des Geländes. Wir mussten das Konzert mehrere Jahre Indoor machen. Da waren auch gute Jahre dabei… das ist aber nicht das gleiche wie Open Air. Erst als wir die Waldbühne bekommen haben, hat das Festival seinen Spirit vollständig zurück erhalten.
Eternalconcert: Wie kamt ihr auf den Namen? Habt ihr viel Hammerfall gehört, damals?
Kai: Ne, wir hatten als erstes vor es Metalized zu nennen, Steel-meets-Steel fanden wir aber am Ende doch besser. Den Song von Hammerfall hatten wir nicht auf der Karte. Wir haben den Song in späteren Jahren in Umbaupausen gespielt.
Steel Meets Steel
Eternalconcert: Was waren deine persönlichen Highlights bisher?
Kai: Das waren einige, zu viel um sie alle aufzuzählen. Das erste Jahr war wie gesagt richtig super. Die zweitägigen Festivals im Spektrum haben auch einige magische Momente für uns bereit gehalten. Ich kann mich noch gut an Sabaton erinnern. Die haben das SMS 2007 geheadlined. Das war brechend voll, ein tolles Gefühl!
Eternalconcert: Ihr hattet hier und da auch mal richtig Pech. Was war der größte Reinfall bisher?
Kai: Da fällt mir als erstes 2008 in der Matrix ein, da sind uns für beide Tage die gewünschten Headliner weg gefallen. Das war unser größter finanzieller Reinfall und nur mittelmäßig besucht. Die Zweite Ausgabe in der Live Station war auch ein Kracher. In dem Laden war es gefühlte 50 Grad warm, Das Mischpult hat mitten im Festival den Geist aufgegeben und Pyros haben die PA angesengt… war aber trotzdem irgendwie witzig.
Eternalconcert: Was erwartet uns dieses Jahr?
Kai: Suff, Musik und Bratwürstchen… du willst es wohl genauer wissen, na gut. Wir haben versucht ein Billing auf die Beine zu stellen das aus qualitativ richtig guten Bands besteht, die im Ruhrpott nicht überspielt sind. Denke das hat funktioniert. Besonders stolz sind wir natürlich auf unsere drei Bands aus dem Ausland. Vortex aus Holland sind der Hammer. Die hatten wir schon mal, deren Gig war einer der Momente die mir klar machen warum wir das machen! KroW aus Brasilien sind ein toller Fang, ich bin sicher von denen wird man noch hören. Gloryhammer aus Schottland sind ebenfalls absolute Aufsteiger, die Jungs können was. Abseits der Musik gibt es Verbesserungen des „Drumherums“. Wir haben dieses Jahr mehr Sitzgelegenheiten, mehr und bessere (Spül-)Toiletten und weitere Updates. Wenn das Wetter auch nur annähernd mitspielt wird das Ding rund!
Eternalconcert: Wollt ihr an dem aktuellen Konzept -ein Tag, umsonst und draußen- festhalten oder könnt ihr euch vorstellen, irgendwann wieder in eine Halle zu gehen und Eintritt zu verlangen?
Kai: Wer kann schon in die Zukunft sehen, damals als wir das erste Gelände verloren haben, war eine Halle alternativlos. Das kann einem immer passieren. Ziel ist es immer ein Open Air zu machen. Ein zweiter Tag und/oder Zelten wär toll und ist ein Fernziel. Aktuell aber mit der Betonung auf fern.
Eternalconcert: Früher habt ihr häufiger Roadshows veranstaltet und damit ein wenig die Kosten des Hauptfestivals gedrosselt. Ist so was keine Option mehr? Die Provinz gibt es ja nichtmehr, aber das Haus Ö ist immer noch da, oder nicht?
Kai: Doch, doch.. Das gute alte Haus Ö steht noch. Allerdings ist diese Sache für uns zeitlich nicht zu handlen. Wir sind alle berufstätig. Hardy und ich spielen ja noch in unseren Bands. Bevor wir uns mit weiteren Konzerten verzetteln, konzentrieren wir uns auf das Festival, dafür aber richtig.
Agamendon auf der Bühne beim SMS
Eternalconcert: Ein wenig Off-Topic zum Schluss: Wie läufts mit deiner Band Agamendon?
Kai: Danke der Nachfrage, sehr gut. Wir arbeiten grad an unserer neuen EP. Die Songs sind fertig und werden aktuell aufgenommen. Für den Herbst/Winter sind einige coole Gigs geplant auf denen wir das neue Material vorstellen. Das ist der erste Output in der neuen Besetzung; unser Gitarrist Jakob kam ja hinzu. Ich freue mich schon wie ein kleines Kind darauf, die neuen Songs unters Volk zu bringen.
Eternalconcert: Danke für das Gespräch! Möchtest du noch was in eigener Sache loswerden?
Kai: Streichle niemals einen brennenden Hund!
Steel Meets Steel: www.steel-meets-steel.de

Fragen von Hoschi am 28.06.2013
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